16. Lange Nacht der Theater
20. Mai 2017

Theater Nordstadt

  • Route
  •  C  
  • |
  • 80 Plätze
Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, (Bürgerschule), 30167 Hannover
Telefon: (0511) 1690694

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Die Nordstadt ist bunt. Unser Programm auch. Wir entstauben Klassisches, spielen Neues erstmals, bringen zu Unrecht Vergessenes auf die Bretter und lesen thematisch Zusammengestelltes und Biografisches. Dabei sind wir stolz darauf, Amateure zu sein, aber nie laienhaft. Und mutig – z.B. in der Stückauswahl – aber nie übermütig. Meistens ästhetisch am Start, aber selten abgehoben. Ein bisschen wie unser Stadtteil, ohne dass wir ein Stadtteiltheater sind.

Seit beinahe 30 Jahren existiert das Theater Nordstadt, probt und spielt im Theatersaal des Stadtteilzentrums Nordstadt/Bürgerschule. Zwei Regisseure und ca. zehn Darstellerinnen und Darsteller realisieren zurzeit die Stücke und Lesungen.

Zeitplan

Zeit/enTitelGenre
18:00 19:00 Die Unvermeidlichen
von Kathrin Röggla (Ausschnitte)
Schauspiel
20:00 Das Restpaar
von Theresia Walser (Auszüge)
Schauspiel
21:00 Uns schmeckt die Arbeit wie dem Hund die Brennessel
Szenische Lesung zum Lob der Faulheit
Schauspiel
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Inszenierungen

Die Unvermeidlichen

von Kathrin Röggla (Ausschnitte)

Die Unvermeidlichen: Bei den Konferenzen, auf denen sich die politisch Großen dieser Welt treffen sind das die Sicherheitsleute, die Caterer – und die Übersetzer. Eine Gruppe dieser Dolmetscher wird gezeigt mit ihren kleinen Scharmützeln, ihrem Mobbing, ihrem Unverständnis füreinander. Und durch sie zeigen sich die großen Kriege der Gipfelteilnehmer zu den Fragen von Sicherheit, Klimawandel und so weiter. Kriege, die nie enden wollen, die niemand gewinnt, die letztlich in die Katastrophe münden.

Das Restpaar

von Theresia Walser (Auszüge)

Die Übriggebliebenen: Zwei Schauspielerinnen, jung, unterschiedlich, aber aufeinander angewiesen. Deswegen eng verbunden und doch konkurrierend. 16 Mal abgeblitzt bei Vorsprechen, eben das Restpaar, haben sie nun vermeintlich die letzte Chance auf ein Engagement.

Wer kennt nicht das Gefühl des Übriggebliebenseins – in der Berufswelt, privat, beim Wählen der Mannschaften im Sportunterricht? Es ist ein Gefühl der schamhaften Nutzlosigkeit. Dem will jeder entgehen. Sogar, wenn man dafür andere kränkt.

Uns schmeckt die Arbeit wie dem Hund die Brennessel

Szenische Lesung zum Lob der Faulheit

Wie groß ist Ihre faule Haut? Finden Sie bequem auf ihr Platz? Hätten Sie lieber die Hängematte erfunden oder den Wecker?

Die Lesung des Theater Nordstadt bietet erste Orientierungen zu diesen und weiteren Fragen…