18. Lange Nacht der Theater
04. Mai 2019

Schauspielhaus

Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Telefon: (0511) 99992087

HKröpckeHThielenplatz/Schauspielhaus

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Unter dem Dach des Schauspiel Hannover  sind die große Bühne im Schauspielhaus, die Cumberlandsche Bühne, das historische Ambiente der Cumberlandschen Galerie sowie der Ballhof Eins und Zwei vereint.

Im  Schauspielhaus mit seinen 630 Plätzen inszenieren neben verschiedenen Gastregisseuren vor allem die Hausregisseure Florian Fiedler, Tom Kühnel und Intendant Lars-Ole Walburg.
Die laufende Spielzeit widmet sich unter anderem mit Hauffs „Wirtshaus im Spessart“ der Faszination Angst, „Hiob“ beschreibt den Aufbruch in neue Welten und den Verlust des Glaubens. „Das Mädchen Rosemarie“ dagegen beschreibt Aufstieg und den mysteriösen Tod der Hostess Rosemarie Nitribitt während des Wirtschaftswunders  und mit Peter Pan werden ganze Familien nach Nimmerland entführt.

Die Cumberlandsche Bühne ist der Spielort für Gegenwartsdramatik und Adaptionen mit etwa 200 Plätzen. Auf dieser Bühne unternimmt das Schauspiel theatrale Reisen zu zeitgenössischen Themen und analysiert beispielsweise  in „Sie können das alles senden!“ die angeblich sendefähigen Reden unserer Politiker oder deckt in „Kasper Häuser Meer“ wortgewaltig die absonderlichen Bedingungen im Arbeitsalltag von Sozialamtsmitarbeiterinnen auf.

Das historische Treppenhaus der Cumberlandschen Galerie mit max. 80 Plätzen wird weiterhin für kleinere Produktionen genutzt. „Nipplejesus“ ist dort bereits seit 2009 ein Dauerbrenner, der Neo-Noir-Thriller „Böser Hund“ lädt zu einer schwarzhumorigen Gangster-Komödie und mit „Der Hals der Giraffe“ werden nicht nur Schüler und Lehrer angesprochen.

Der Ballhof in Hannovers Altstadt mit den Spielstätten Ballhof Eins und Zwei beherbergt zwar Junges Schauspiel und Junge Oper, bietet aber auch generationenübergreifende Stücke. So kann man Schillers Räuber ohne Worte inszenieren, „The Black Rider: The casting oft the Magic Bullets“ dagegen mit viel Musik und farbenprächtigen Kostümen.

Zeitplan

Zeit/en Titel Genre
20:00 21:30 Iggy – Lust for Life
von Sascha Hawemann und Johannes Kirsten
Schauspiel
23:30 Große Abschlussparty im Schauspielhaus
mit Sounds von Radio Hannover
Tanz
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Inszenierungen

Iggy – Lust for Life

von Sascha Hawemann und Johannes Kirsten

Weiß noch jemand, dass das berühmteste Album des Ausnahmekünstlers Iggy Pop Lust for Life in West-Berlin aufgenommen wurde? Dass David Bowie das Album produzierte und darauf Klavier spielte? Dass beide durch die Nächte der geteilten Stadt zogen? Das alles ist lange her, aber die Songs des Albums, vor allem die beiden Hits The Passenger und Lust for Life sind absolut zeitlos. »I am a passenger / And I ride and I ride / I ride through the city’s backside / I see the stars come out of the sky / Yeah, they’re bright in a hollow sky / You know it looks so good tonight«

Iggy Pop, 1947 in Michigan geboren, kämpft nach der Auflösung seiner Band The Stooges 1974 mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit. David Bowie nimmt den Freund 1976 kurzerhand mit nach West-Berlin. Diese Berliner Zeit der beiden Musiker ist von Legenden umrankt. Sascha Hawemanns Projekt Iggy – Lust for Life will dieser Zeit nachspüren. Eine Reise ins Berlin der 70er. Eine Reise zum Godfather of Punk in West-Berlin. Eine Reise zu Kunst, Politik und Sex dieser eigentümlich freien und unfreien Stadt. Auf den langen S-Bahn-Fahrten durch die Stadt entsteht The Passenger. Irgendwann steigt Iggy Pop am Wannsee aus, um den anderen Verrückten zu besuchen, der sich dort erschossen hat und begraben liegt. Iggy Pop meets Kleist und wir reisen durch die Zeit.

Iggy – Lust for Life wird ein Abend mit Live-Musik, ein Abend über Lust und Leben, ein Roadmovie, eine Reise. »I am a passenger«

Regie Sascha Hawemann Bühne Alexander Wolf Kostüme Ines Burisch Musikalische Leitung Tim Golla Video Clemens Walter Dramaturgie Johannes Kirsten Mit Jakob Benkhofer, Sarah Franke, Henning Hartmann, Carolin Haupt, Silvester von Hösslin, Hagen Oechel, Jonas Steglich Live-Musik Tim Golla

Große Abschlussparty im Schauspielhaus

mit Sounds von Radio Hannover