17. Lange Nacht der Theater
21. April 2018

Schauspielhaus

Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Telefon: (0511) 99992087

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  • 589 Plätze


Unter dem Dach des Schauspiel Hannover  sind die große Bühne im Schauspielhaus, die Cumberlandsche Bühne, das historische Ambiente der Cumberlandschen Galerie sowie der Ballhof Eins und Zwei vereint.

Im  Schauspielhaus mit seinen 630 Plätzen inszenieren neben verschiedenen Gastregisseuren vor allem die Hausregisseure Florian Fiedler, Tom Kühnel und Intendant Lars-Ole Walburg.
Die laufende Spielzeit widmet sich unter anderem mit Hauffs „Wirtshaus im Spessart“ der Faszination Angst, „Hiob“ beschreibt den Aufbruch in neue Welten und den Verlust des Glaubens. „Das Mädchen Rosemarie“ dagegen beschreibt Aufstieg und den mysteriösen Tod der Hostess Rosemarie Nitribitt während des Wirtschaftswunders  und mit Peter Pan werden ganze Familien nach Nimmerland entführt.

Die Cumberlandsche Bühne ist der Spielort für Gegenwartsdramatik und Adaptionen mit etwa 200 Plätzen. Auf dieser Bühne unternimmt das Schauspiel theatrale Reisen zu zeitgenössischen Themen und analysiert beispielsweise  in „Sie können das alles senden!“ die angeblich sendefähigen Reden unserer Politiker oder deckt in „Kasper Häuser Meer“ wortgewaltig die absonderlichen Bedingungen im Arbeitsalltag von Sozialamtsmitarbeiterinnen auf.

Das historische Treppenhaus der Cumberlandschen Galerie mit max. 80 Plätzen wird weiterhin für kleinere Produktionen genutzt. „Nipplejesus“ ist dort bereits seit 2009 ein Dauerbrenner, der Neo-Noir-Thriller „Böser Hund“ lädt zu einer schwarzhumorigen Gangster-Komödie und mit „Der Hals der Giraffe“ werden nicht nur Schüler und Lehrer angesprochen.

Der Ballhof in Hannovers Altstadt mit den Spielstätten Ballhof Eins und Zwei beherbergt zwar Junges Schauspiel und Junge Oper, bietet aber auch generationenübergreifende Stücke. So kann man Schillers Räuber ohne Worte inszenieren, „The Black Rider: The casting oft the Magic Bullets“ dagegen mit viel Musik und farbenprächtigen Kostümen.

Zeitplan

Zeit/enTitelGenre
18:00 - 20:15 Die Edda (Teil 1)
neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason
Schauspiel
21:00 - 22:30 Die Edda (Teil 2)
neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason
Schauspiel
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Inszenierungen

Die Edda (Teil 1)

neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason

Es sind die Fragen der Fragen, die sich die Menschheit seit Jahrtausenden stellt: Wo kommt eigentlich alles um uns herum her? Wie hängt alles miteinander zusammen? Warum ist die Welt, wie sie ist? Heute gibt die Wissenschaft auf vieles eine Antwort. Manche dieser Antworten muten dabei nicht weniger erstaunlich und unwahrscheinlich an, als die alten Mythen, mit denen sich Menschen an unterschiedlichsten Enden der Welt Antworten zu geben versuchten. Eine der ältesten Erzählungen dieser Art ist die nordische Edda. In ihr lösen sich Götter- und Heldengeschichten ab, werden grundlegende Wahrheiten in symbolischer Verhüllung formuliert. In einer Zeit, in der wir allerorten nach Orientierung suchen und gleichzeitig den großen allgemeingültigen Erzählungen und Ideologien misstrauen, bekommen die alten Mythen in ihrer Heterogenität, ihrer tiefen Widersprüchlichkeit, ihrem zuweilen derben Humor eine ganz existenzielle Bedeutung. Die beiden Isländer Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason machen sich jetzt mit dem Hannoveraner Ensemble daran, die Edda bildgewaltig und überbordend ins Heute zu überführen und zu erzählen.

Die Edda (Teil 2)

neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason