16. Lange Nacht der Theater
20. Mai 2017

KinderTheaterHaus Hannover

  • Route
  •  B  
  • |
  • 80 Plätze
Kestnerstraße 18, 30159 Hannover
Telefon: (0511) 816981

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Das Klecks-Theater wurde 1987 von Harald Schandry als mobiles Theater gegründet. 1994 zog das Kinder- und Jugendtheater in die Spielstätte Altes Magazin in die Südstadt, die über 177 Sitzplätze verfügt; 2011 wurde das Alte Magazin saniert, und das KinderTheaterHaus Hannover wurde gegründet, das nun auch zahlreiche Gastspiele und Koproduktionen im Programm hat. Mit durchschnittlich 25.000 Zuschauern pro Jahr ist das Theater eine der besucherstärksten Freien Bühnen in Niedersachsen.

Die Theaterstücke sind Reflexionen über das Leben, nehmen die Kinder auf leichte Weise ernst und begegnen ihnen auf Augenhöhe. Hier werden Geschichten erzählt, die vom Menschsein berichten und zeigen, was es für unterschiedliche Erzählweisen und Blickwinkel innerhalb des Theaters gibt. Dabei riskiert das Theater die Imagination „was wäre wenn?“ Das Publikum kann für Momente die Zeit vergessen und mithoffen, bangen, kämpfen, kichern, grübeln, staunen…

Mehr denn je – wie noch nie. Immer auf der Suche nach dem Besseren.

Zeitplan

Zeit/enTitelGenre
18:00 19:00 Arzt hätt‘ ich nicht werden dürfen
Die Eichmann-Protokolle - Szenische Lesung für Jugendliche ab 15 Jahren
Schauspiel
20:00 KLAMMS KRIEG
von Kai Hensel für Jugendliche ab 15 Jahre
Schauspiel
21:00 Wir
Szenische Lesung von theater sýstema
Schauspiel
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Inszenierungen

Arzt hätt‘ ich nicht werden dürfen

Die Eichmann-Protokolle - Szenische Lesung für Jugendliche ab 15 Jahren

„Das sind keine persönlichen Entscheidungen gewesen. Wäre ich nicht dort gewesen, irgendjemand anderer hätte genau dieselben Entscheidungen treffen müssen, auf Grund der vorliegenden Weisungen, Verordnungen und Befehle …“

Der Inbegriff des Schreibtischtäters: Adolf Eichmann (1906-1962), SS-Obersturmbannführer, zentrale Figur bei der Organisation der Judenvernichtung, 1960 nach Israel entführt und dort zwei Jahre später hingerichtet.

Die Szenische Lesung der hannoverschen kammerspiele zeigt Auszüge aus den Verhörprotokollen: Rechtfertigungen eines Mannes, der jegliche Verantwortung von sich weist – Prototyp einer Untertanenmentalität, die mit dem Dritten Reich keineswegs ausgestorben ist.

Es spielen: Harald Schandry, Bernd Surholt

KLAMMS KRIEG

von Kai Hensel für Jugendliche ab 15 Jahre

„Die Angriffe gegen mich nehmen zu…“

Krieg. Im Klassenzimmer. Mit ungleichen Waffen. Die Schüler schweigen. Der Lehrer droht, schmeichelt, beleidigt. Was ist geschehen? Die Teilnehmer eines Deutsch – Leistungskurses machen den Pädagogen Klamm für den Selbstmord eines gescheiterten Abiturienten verantwortlich und verweigern sich. Klamm entgleitet zusehends die Souveränität. Lang unterdrückte Gefühle brechen hervor: Hass, Angst, Verbitterung. Immer brüchiger, immer wahnsinniger und dabei immer wahrhaftiger wird der Monolog – bis Klamm schließlich eine mörderische Überraschung bereithält.

Mit: Harald Schandry
Regie: Camilla Hiepko
Bühne: Bettina Porsch
Musik: Mark Eichenseher

Wir

Szenische Lesung von theater sýstema

Die szen. Lesung „Wir“ nähert sich dem Individuellen in der Geschichte.