17. Lange Nacht der Theater
21. April 2018

die hinterbühne

Hildesheimer Straße 39a, 30169 Hannover
Telefon: (0511) 2209287

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  • 80 Plätze


Im April 2006 ging im Hinterhof der Hildesheimer Str. 39a zum ersten Mal der Vorhang hoch. „die hinterbuehne“ versteht sich als „offene“ Bühne und präsentiert neben den Eigenproduktionen des Hausensembles, dem Theater Flunderboll, auch ausgewählte Gastspiele mit Schwerpunkt Sprechtheater. Aber auch musikalische Produktionen und Kabarett haben einen festen Platz im Programm.

In den Räume einer ehemaligen Schlosserei und Lichtreklame-Werkstatt entstand nach den Umbauarbeiten ein kleines, feines Theater mit Platz für 80 Zuschauer und ausreichend Nebenflächen für Fundus, Requisitenlager, Garderoben und Arbeitsflächen, die einen umfangreichen Spielplan und schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Produktionen zulassen. Im Laufe der Jahre erlagen bereits viele Gäste (vor wie auch auf der Bühne) dem familiären Charme der hinterbuehne und haben sich zu regelmäßigen Wiedergängern entwickelt, die nach der Vorstellung gerne den Abend an der Bar ausklingen lassen.

die hinterbuehne ist Sitz und Spielstätte des Theater Flunderboll, das bereits seit 1987 in der hannoverschen Südstadt existiert. Den Schwerpunkt bilden die Inszenierungen zeitgenössischer Autoren, aber auch Veranstaltungen mit theatralem Rahmen wie „Kneipenaufführungen“ oder szenische Lesungen finden sich im Programm.

Zeitplan

Zeit/enTitelGenre
18:00 19:00 Ein ganz gwöhnlicher Jude
Schauspiel von Charles Lewinksy / Theater Flunderboll
Schauspiel
20:00 21:00 30 km pro Sekunde
theater am barg / Christiane Hess
Schauspiel
22:00 23:00 Heidenspaß
Hebebühne
Kleinkunst
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Inszenierungen

Ein ganz gwöhnlicher Jude

Schauspiel von Charles Lewinksy / Theater Flunderboll Ein ganz gwöhnlicher Jude

Emanuel Goldfarb ist Journalist. Eine Einladung über das Judentum zu sprechen, wird für ihn zum Anlass, eine Bilanz seines Lebens zu ziehen. Als nach dem Holocaust in Deutschland lebender Jude will er nichts weiter als ein ganz gewöhnlicher Mensch sein. Doch die Gesellschaft drängt ihn in die Rolle des Außenseiters, weniger durch antisemitische Vorurteile als vielmehr durch demonstrativ bekundete Judenfreundlichkeit.

30 km pro Sekunde

theater am barg / Christiane Hess 30 km pro Sekunde

Mit Humor und Sinn für Ironie nimmt „die Frau der 1000 Gesichter“ (Nordbayerische Nachrichten) das menschliche Dasein und unseren Umgang mit der Natur unter die Lupe. Dabei schlüpft die versierte Mimin in verschiedenste (zum Teil unglaubliche!) Rollen und spielt so ziemlich alles, was ihr unter die Finger kommt: Eine Kartoffel mit Patent-Problem und ein genmanipuliertes Maiskorn kommen ebenso zu Wort wie eine verliebte Tomate, eine Schnecke in großer Eile und ein verwirrter Mond.

Heidenspaß

Hebebühne Heidenspaß

Angesichts von Dschihad, Anschlägen und Mißbrauchsskandalen sollen wir trotzdem vor allem auf die religiösen Gefühle der Gläubigen Rücksicht nehmen. „Heidenspaß“ nimmt Rücksicht auf die größte Bevölkerungsgruppe: die Nichtgläubigen, Atheisten und Kirchenaustreter (alle natürlich auch mit -innen). Gespickt mit vorwiegend leichter Musik, wird der Witz aus dem Absurden destilliert und gleichzeitig die Schönheit unseres Grundgesetzes hochgehalten.